die ewigen Jagdgründe of Minimal Art, school, Performative Screenings #28, 2015

presenting a purple floor, a 22 year old sculpture, a lecture performed by Ihu Anyanwu
and
ANNE TRUITT
ANTONIETA SOSA 
CHARLOTTE POSENENSKE 
KATARZYNA KOBRO
LYGIA CLARK
LYGIA PAPE
PATRICIA JOHANSON
TINA MATKOVIC
Für die Ausstellung die ewigen Jagdgründe of Minimal Art im Kunstraum school, 2015 präsentierte ich eine persönliche Form eines Archivs und zum ersten Mal meine feministische künstlerische Recherche, die hier auf (vergessene bzw. unbekannte) Künstlerinnen der Minimal Art verwies. Ausgangspunkt meiner skulpturalen Arbeit war eine von mir im Sinne der Minimal Art 1993 gefertigte, schwere Eisenskulptur. Damals hatte ich als junge Kunststudentin versucht, männlich konnotierte und - wie ich damals dachte - mich somit besonders auszeichnende Fähigkeiten im Schweißen, Schleifen, in Größe und Gewicht meiner Skulptur unter Beweis zu stellen. Ich hatte versucht mich mit den Heroes der minimal art (Judd/Morris/Andre/Lewitt) zu messen und war in keiner Weise mit den Künstlerinnen dieser Zeit, mit einer Hinterfragung der den Skulpturen inhärenten Machtstrukturen, nicht einmal mit feministischer Theorie vertraut bzw. in meinem Studium konfrontiert worden.
2015 machte ich die Skulptur zur Support structure für meine Präsentation, projizierte daraus ein Blog, das meine Recherche wie auch persönliche Tagebucheinträge beinhaltete, und fragile Skulpturen aus Papier, die den Arbeiten der recherchierten Künstler-innen nachempfunden waren. Mit dieser Installation wurde auch der neue, lila Boden des Raums das erste Mals gezeigt, eine Hommage an den Feminismus der Second wave.
Ihu Anyanwu, eine befreundete Künstlerin, las in einer Lecture Performance Einträge aus diesem Blog.